Programm zur Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel

Heidelberg bekommt 702.000 Euro Förderung für das Parkhaus im hip. „Damit Heidelberg klimaneutral wachsen kann, fördert der Bund anspruchsvolle Zukunftstechniken.“, so der der SPD-Bundestagsabgeordnete Lothar Binding. Speziell für das Parkhaus im hip unterstützt der Haushaltsausschuss im Bundestag das innovative Konzept einer Fassadenbegrünung.

Auf dem Gelände der ehemaligen Patton Barracks werden die Stadtwerke Heidelberg 2021 ein hochmodernes Parkhaus bauen. Es entstehen 672 Park- und 750 Fahrradstellplätzen sowie zahlreichen Elektroladestationen.

Ein bemerkenswerter Bestandteil der Planungen befindet sich an der Ostseite des Parkhauses. Dort wird eine große Grünfassade entstehen. Sie soll die biologische Vielfalt fördern und bis zu 1,6 t CO2 pro Jahr umwandeln.

„Das ist technisch, wirtschaftlich und ökologisch wegweisend und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität“, betonte der finanzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion.

Seit Mitte 2017 haben die Stadtwerke Heidelberg das Projekt entwickelt und zu der nun anstehenden Umsetzung gebracht. Mit einer Kombination aus boden- und wandgebundener Begrünung, Bienen- und Fledermaushabitaten sowie weiteren Löss-, Lehm- und Grünflächen schafft sie ohne eigenen Grundflächenverbrauch eine Grünfläche von 500 qm. Diese bietet Platz für bis zu 70.000 Bienen und bis zu 2.200 Fledermäuse. Die Grünfassade bindet bis zu 300 kg Feinstaub pro Jahr.

Bund finanziert Konversion des Patrick-Henry-Village mit 3,5 Mio.

Die Stadt Heidelberg erhält eine Förderung von 3,5 Mio. Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen“. Das teilte Heidelbergs Bundestagsabgeordneter Lothar Binding mit. „Der Bund fördert damit die Konversion des Patrick-Henry-Village im Entwicklungsabschnitt Süd. Das sind Neumaßnahmen zur Entwicklung eines eigenen Stadtteils auf der Konversionsfläche als Wissensstadt von Morgen und als autoarmes Modellquartier“, berichtet der Finanzexperte.

Es sei ein besonderes Leuchtturmprojekt, betont er. Die Entwicklung des fast 100 Hektar großen Patrick-Henry-Village, mit dem sich die Internationale Bauausstellung (IBA) intensiv befasst, hatte im März 2017 begonnen. Hierfür lägen jetzt spektakuläre Vision für die „Wissensstadt der Zukunft“ vor. Das PHV könnte demnach Arbeits- und Wohnraum für 10.000 bis 15.000 Menschen und ein Modellort für den Einsatz digitaler Technologien, innovativer Mobilitätskonzepte sowie klimaneutraler Energieversorgung werden.

„Ich freue mich sehr, dass von unserer Förderung nun auch ein so gutes Projekt aus Heidelberg profitiert“, so Binding, der sich noch vor wenigen Monaten selbst vor Ort einen Eindruck von dem Entwicklungsvorhaben gemacht und sich für die Förderung eingesetzt hatte.

Eine Städtebauförderung erweise sich in schwierigen Zeiten als Stabilisator und gebe den Städten Planungssicherheit. „Wir setzen die Finanzhilfen ein, um Wohnraum zu schaffen und Quartiere lebenswert zu machen“, erklärte Binding. Eine höhere Bezuschussung werde es wohl so schnell nicht mehr geben.

Er fordert auch im PHV) neue Wege zu gehen. „Man sollte die Fläche vom Bund kaufen und als Erbbaurechtsverträge weiterverkaufen“ so der SPD-Abgeordnete. Durch solche Verträge würden Bodenspekulationen vermieden. Im Gegensatz zu den Kaufpreisen im MTV-Südstadt könnte man günstigere Wohnungen anbieten und die Stadt hätte langfristig höhere Einnahmen als durch den einmaligen Verkauf.

Drei Heidelberger für den Deutschen Buchhandlungspreis nominiert

MdB Binding: „Wichtiger Beitrag für die kulturelle Vielfalt in Deutschland“

Die Staatsministerium für Kultur und Medien verleiht in diesem Jahr zum sechsten Mal den deutschen Buchhandlungspreis. Mit der Auszeichnung würdigt das Ministerium unabhängige und inhabergeführte Buchhandlungen mit Sitz in Deutschland, die ein anspruchsvolles und vielseitiges literarisches Sortiment haben, ein kulturelles Veranstaltungsprogramm anbieten, innovative Geschäftsmodelle verfolgen oder sich im Bereich der Lese- und Literaturförderung engagieren.

Eine unabhängige Jury aus Experten der Branche hat in diesem Jahr aus 426 Bewerbungen 118 Buchhandlungen für den Preis nominiert. „Buchhandlungen sind Stellen voller geistiger Reichtümer. Sie stehen allen Menschen offen. Dort finden kulturelle Begegnung statt“, so der SPD-Abgeordnete. Es freue ihn sehr, dass in diesem Jahr auch drei Buchhändler aus Heidelberg nominiert wurden. Die Buchhändler artes liberales, Kinder- & Jugendbuchhandlung Murkelei und WortReich Literatur erhalten ein dotiertes Gütesiegel verbunden mit einem Preisgeld in drei Preiskategorien von 7.000 Euro bis 25.000 Euro. Mit welchem Preisgeld die Buchhandlungen ausgezeichnet werden, wird die Kulturstaatsministerin erst bei der Preisverleihung bekannt geben.

Lothar Binding dankt den Heidelberger Buchhändlerinnen und Buchhändlern, die mit „ihrem leidenschaftlichen Einsatz für Bücher einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Deutschland leisten.“

Der unabhängigen Jury unter Vorsitz von Stefan Weidle (Weidle Verlag) gehören an: Regina Vogel (Verlagsvertreterin), Reinhilde Rösch (Geschäftsführerin Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Landesverband Baden-Württemberg e.V.) und Manfred Metzner (Verlag das Wunderhorn), Gabriele Schink (Börsenverein des Deutschen Buchhandels), Manuela Reichart (Autorin, Literaturkritikerin) und Jo Lendle (Hanser Verlag).

Abgeordnetenwatch vergibt beste Zeugnisnote für Lothar Binding

Pünktlich zum letzten Schultag erhalten auch die Bundestagsabgeordneten ihr Zeugnis. Dabei vergibt die Plattform „abgeordnetenwatch.de“ Schulnoten an die MdB´s. Der Heidelberger SPD-Abgeordnete Lothar Binding hat alle Fragen der Bürger beantwortet und darf sich über die Note „sehr gut“ freuen. Dabei liegt er in Baden-Württemberg auf dem zweiten Platz hinter Roderich Kiesewetter (CDU), der mehr Fragen bekommen hatte. „Benotet“ werden die Abgeordneten danach, ob sie alle Fragen der Bürger beantwortet haben und ob dies individuell oder durch Standardantworten geschieht. Binding beantwortete alle 100 Fragen und erhielt dafür die Bestnote.

„Diese Note freut mich und ist Ansporn für unsere Arbeit in den Bürgerbüros in Heidelberg und Berlin. Gleichzeitig ist Kommunikation mit den Bürgern aber auch eine Selbstverständlichkeit. Wenn man mich fragt, versuche ich darauf auch bestmöglich zu antworten“, so der Finanzpolitiker. Auch dafür wurde ich von der SPD aufgestellt und von den Wählerinnen und Wählern gewählt.

Die Fragen bei „abgeordnetenwatch.de“ seien zwar nur die Spitze des Eisbergs, aber ein Indikator für unsere Arbeit.  „Täglich erhalten wir viele Fragen, Kritik und Zustimmung zu sämtlichen Themen der Bundespolitik“. Aber die Zahl der Fragen sagt noch nicht viel über die Qualität der Antworten. Wer bei Abgeordnetenwatch schlecht oder nicht antwortet, erhält oft nach und nach immer weniger Fragen.

Auch wenn die schriftlichen Antworten eine hohen Eigenwert haben und zeigen wie man arbeitet, konkret fachlich oder schwülstig nichtssagend, Binding ist gleichwohl das persönliche Gespräch oder die offene Diskussion auf seinen Veranstaltungen sehr wichtig.