Ladenburg – Neujahrsempfang des SPD-Kreisverbandes Rhein-Neckar

Der Domhof war gut gefüllt, denn die SPD Rhein-Neckar hatte nach Ladenburg eingeladen. Kreisvorsitzender Thomas Funk begrüßte fast 200 Gäste aus der Region. Lothar Binding ebenso, wie Bürgermeister Stefan Schmutz, Daniel Born, MdL und Gerhard Kleinböck, MdL. Mit den 2019 stattfindenden Kommunalwahlen im Blick war als Gastrednerin die Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck aus Ludwigshafen eingeladen. Sie hielt eine beeindruckende Rede und führte aus, wie erfolgreiche SPD-Politik in der Kommune funktionieren kann.

Binding besucht die Sprach-Kita „Schatzkiste“

Die Kita Schatzkiste bietet Platz für 22 Kinder ab 3 Jahren und hat ein besonderes Zusatzangebot: Sprachförderung und Heilpädagogik. Anfang 2017 wurde die zweite Förderwelle des Bundesprogramms gestartet: „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“, ein Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Lothar Binding wollte wissen, ob die Bundesgelder auch „gut angelegt“ sind.

„Hier zeigt sich, dass die Mittel des Bundesprogramms Sprach-Kitas vor Ort ankommen und mehr Chancengleichheit für benachteiligte Kinder schaffen“, freut sich der finanzpolitische Sprecher der SPD bei seinem Besuch. Teilnehmende Kitas erhalten eine zusätzliche halbe Stelle für eine Sprach-Fachkraft, so hat auch die Ev. Kirche als Trägerin eine Logopädin als zusätzliche Fachkraft im Projekt für die Schatzkiste eingestellt. Der Träger setzt neben der Förderung durch den Bund zwischen 10.000 und 15.000 € pro Jahr zusätzlich ein. (mehr …)

GroKo oder NoGroko

Die SPD im Rhein-Neckar-Kreis ist ein Spiegelbild der Bundespartei. Etwa die Hälfte ihrer Mitglieder plädiert für eine große Koalition, die andere Hälfte – darunter meist die Jüngeren – ist dagegen. Das wurde beim Treffen der 70 Sozialdemokraten in Heidelberg deutlich.

Die SPD ringt mit der Frage, wie sie glaubwürdig bleibt beziehungsweise welche Erneuerungsprozesse notwendig sind. Eine erneute große Koalition mit der Union sahen die meisten Besucher im Pfaffengrund kritisch. Allen voran der Vorsitzende der Altstadt-SPD, Wolf-Eckhard Wormser sprach sich vehement dagegen aus. Wenn überhaupt, dann könne man der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel die Duldung einer Minderheitsregierung anbieten. Aber eine erneute GroKo hält Wormser schädlich für die Demokratie und die SPD.

Ähnlich argumentierten Pat Klinis und der Vorsitzende aus Hirschberg Rüdiger Kanzler, die sich gegen eine große Koalition positionierten, während Altstadträtin Christiane Schmidt-Sielaff für Gespräche mit der CDU plädierte. Lothar Binding sprach ebenfalls mit keinem Wort für eine GroKo. Explizit ausgeschlossen hat er sie allerdings nicht. „Es müssen alle Optionen diskutiert werden“ – eine Minderheitsregierung, auch Neuwahlen. Die Meinungen der Besucher deckten so ziemlich alle Varianten ab. Von dem Hinweis, nun könnte die SPD mehr denn je durchsetzen bis hin zur kategorischen Ablehnung, war alles vertreten.

Lothar Binding betonte in seiner halbstündigen Einführung folgende Schwerpunkte. Sollte es zu Sondierungsverhandlungen kommen, will er mit klaren Positionen punkten: Erbschaftssteuer, Erhalt des Arbeitszeitgesetzes, auskömmliche Renten und ein Einwanderungsgesetz um Fluchtursachen abzumildern. Die SPD müsse den Menschen Sicherheit vermitteln und eindeutige Antworten für dringende alltägliche Fragen formulieren, etwa für die hohen Wohnkosten. Die Bürgerversicherung soll für ein sozial gerechtes Gesundheitssystem sorgen.

Hier der Bericht der RNZ vom 21.12.2017

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Bürgerschaftliches Engagement – Binding schreibt Ehrenamtspreis aus

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lothar Binding fordert mehr Anerkennung und Wertschätzung für ehrenamtlich Engagierte. Am 5.12. 2017, zum internationalen Tag des Ehrenamtes, schreibt Lothar Binding deshalb wieder einen Preis aus.

„Wir brauchen eine Anerkennungskultur für das bürgerschaftliche Engagement!“ fordert Binding zum „Internationalen Tag des Ehrenamtes“ am 5. Dezember. „Unsere Städte und Gemeinden leben von und durch das Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Menschen helfen Menschen – ohne dass sie jemand dazu aufgefordert hat, ohne dass sie dafür bezahlt werden.“

Damit Engagierte mit Freude bei der Sache sind, muss sich auch Politiker für diesen Einsatz stark machen denn „in unserem Rechtsstaat – Brandschutz, Gesundheitsschutz, Verbraucherschutz, Wettbewerbsgleichheit – ist es nicht leicht sich ehrenamtlich zu engagieren“, so der SPD Abgeordnete.

Über 23 Millionen Menschen in Deutschland sind bürgerschaftlich aktiv. „Frauen und Männer aller Altersgruppen engagieren sich in Initiativen, Kirchen, Vereinen und Verbänden für ein lebenswertes Gemeinwesen“, so Binding. „Nicht nur für sich, sondern auch für andere. Und sie leisten viel: geschätzte 4,5 Milliarden Stunden – freiwillig und unentgeltlich“.

Unter diesem Motto schreibt Lothar Binding wie schon in früheren Jahren einen Ehrenamtspreis aus. Der SPD Bundestagsabgeordnete möchte mit seiner Ausschreibung möglichst viele Projekte kennen lernen, die dann von einer unabhängigen Jury bewertet werden.

Die Ausschreibung läuft bis zum 31. März 2018 und ist an alle Vereine und ehrenamtlichen Gruppen rund um Schwetzingen, Heidelberg und Weinheim gerichtet. Dabei sind eine Mappe mit Bildern und eine Projektbeschreibung einzureichen. Lothar Binding vergibt als Preisgeld 1000,- Euro , das an drei ehrenamtliche Projekte in Beträgen von 500,-, 300,- und 200,- Euro ausgezahlt wird. Dabei geht es allerdings viel weniger um Geld, als darum dass möglichst viele Teilnehmer bei der Vergabefeier ihre Projekte vorstellen können.

Ausgezeichnet werden beispielhafte Projekte und Vereinsaktivitäten mit Vorbildfunktion. Der Rahmen der Ausschreibung umfasst alle Aktivitäten im bürgerschaftlichen Engagement.

Unterlagen und Empfehlungen bitte an:

lothar.binding.wk@bundestag.de

oder

Bürgerbüro Binding MdB
Bergheimer Str. 88
69115 Heidelberg

Bei Fragen wenden Sie sich an das Bürgerbüro unter:  06221-182928

500 Euro Spende an den Asylarbeitskreis Heidelberg

Der SPD-Bundestagsabgeordnete, hat der stellvertretende Vorsitzenden des Asylarbeitskreises Heidelberg, Hannah Stritter einen Scheck über 500 Euro überreicht. Bei einer Kunst-Versteigerung im Bundestagswahlkampf hatte Binding diese Summe eingenommen. Damals „verschönerten und veränderten“ Heidelberger Künstler sein Wahlplakat.

Seit 2001 übernimmt der Arbeitskreis im Auftrag der Stadt die Organisation des bürgerschaftlichen Engagements für Asylsuchende in Heidelberg. Das Amt für Soziales und Senioren der Stadt fördert dafür den Asylarbeitskreis mit einem jährlichen Zuschuss.

„Es ist wichtig das Flüchtlinge in Heidelberg in allen Aspekten ihres neuen Lebens unterstützt werden“, so der Abgeordnete. Die Arbeit bestehe aus sehr vielen Aktivitäten unterstrich Hannah Stritter. „Wir organisieren Deutschkurse, kostenlose Nachhilfe sowie Freizeitaktivitäten im Bereich Musik, Ausflüge und Gartenarbeit. „Wir spenden das Geld gerne, denn für Rechtsberatung und Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration werden immer finanzielle Mittel benötigt“, so Binding zum Abschluss.

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