Allein das E-auto wird nicht die Mobilität der Zukunft sein

Rita Schwarzelühr-Sutter Parl.Staatssekretärin

Rita Schwarzelühr- Sutter ist Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Mit Lothar Binding aus Heidelberg diskutierte sie über das Thema „Moderne Mobilität“ in Schwetzingen.

Bericht der Schwetzinger Zeitung vom 28.7.2018

Schwarzelühr- Sutter plädiert für ein Umdenken in der Mobilität. Beim Diesel sieht die SPD- Frau dringenden Handlungsbedarf.

„Wir brauchen den Ausbau der erneuerbaren Energien dringend, um die Klimaziele im Energiebereich zu erreichen. Wir brauchen den Ausbau aber auch, um die anderen Sektoren Verkehr, Gebäude, Industrie auf den Pfad der Treibhausgasneutralität zu bringen“ so die Staatssekretärin.

Mit Blick auf den Diesel sieht sie die Industrie in der Pflicht. Zum einen sollten die Autohersteller auf eigene Kosten nachrüsten, zum anderen fordert sie ein Umdenken bei der Mobilität. „Mehr und noch besseren öffentlichen Personenverkehr, alternative Antriebe – insgesamt muss es eine Mobilitätswende geben, die nicht das Benzin- oder Dieselauto einfach durch ein anderes Auto ersetzt“. Aber dafür wird eine starke Infrastruktur benötigt. Schwarzelühr- Sutter will die Forschung fördern und denkt daran die Elektroprämie zu verändern. „Aber allein das Elektroauto wird nicht die Mobilität der Zukunft sein, wenngleich es eine große Rolle spielen wird. Da brauchen wir zudem für die Zukunft unterstützende Verkehrsträger“. Der Strukturwandel beim Verkehr heißt Mobilitätswende. Hieran sollten Wirtschaft, Umweltschutz und Gewerkschaft gemeinsam arbeiten.

 

Ehrenamtspreise vergeben

Die Jury hat entschieden: Die diesjährigen Preisträger des Ehrenamtspreises, den der SPD-Bundestagsabgeordnete Lothar Binding stiftet, sind gefunden. Die Jury bestand aus Renate Schmidt, Eppelheim, Marlen Pankonin und Johannes Gorges aus Heidelberg. Man traf sich in Heidelberg in der Gaststätte Moods, am Sportplatz des Heidelberger Turnvereins. Die Ausschreibung richtete sich an Vereine und ehrenamtliche Gruppen rund um Schwetzingen, Heidelberg und Weinheim. “Zielsetzung des Preises ist, Menschen, die sich auf vielfältige Weise bürgerschaftlich engagieren Wertschätzung entgegen zu bringen und eine Anerkennungskultur für das Ehrenamt zu schaffen”, so der Abgeordnete.

Den 1. Platz mit 500 Euro dotiert errang der Diakonie-Laden „Brot und Salz“ in Heidelberg. Dort werden gespendete Lebensmittel, Haushaltsgegenstände und Bekleidung günstig an Bedürftige abgegeben.

Der Muddy´s Club e.V. aus Weinheim erhielt einen Geldpreis von 300 Euro und den 2. Preis für die Aktion „Inklusives Tanzen von behinderten und nichtbehinderten Menschen.

Der Bürgerbusverein in Plankstadt konnte bei der Preisverleihung den 3. Platz und 200 Euro aus der Hand von Lothar Binding entgegennehmen.

Mit einer Bildungsreise in die Bundeshauptstadt Berlin wurde das Café-Talk aus der Heidelberger Weststadt für die ehrenamtlich organisierte Flüchtlingshilfe bedacht.

„Bei der Vielzahl der Bewerbungen, insgesamt beriet die Jury über 11 Vorschläge, fiel es schwer, die richtige Organisation oder Person für einen Preis zu finden“, so der Abgeordnete. Lothar Binding übergab die Preise mit einer persönlichen Widmung und dankte allen Preisträgern: „Bürgerschaftliches Engagement ist unverzichtbar für unsere Gesellschaft. Ihr Einsatz und der von weiteren ungefähr 22 Millionen Deutschen ist – abgesehen von der sozialen Bedeutung – auch unbezahlbar, mein Preis soll diese Bedeutung des Ehrenamts in der Gesellschaft deutlicher werden lassen”, so Lothar Binding zum Abschluss.

3,5 Millionen Euro für städtebauliche Maßnahmen in Heidelberg und Umgebung

Mehr Wohnungen, Grün- und Freiflächen und die Reaktivierung von Brachflächen. Für 3 städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen hat der Bund 2018 den Kommunen Heidelberg und Ilvesheim 3,5 Millionen Euro Förderung bewilligt.

„Diese wichtigen Finanzhilfen ermöglichen es in Heidelberg die Nachnutzung der bisher militärisch genutzten Flächen und Gebäude sicher zu stellen. In Rohrbach werden damit Neumaßnahme zur Modernisierung privater Gebäude finanziert und Flächen gekauft um die Nahversorgung zu sichern“, erklärte der finanzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Lothar Binding. „Mit den aktuellen Maßnahmen schaffen wir die notwendige finanzielle Planungssicherheit für unsere Städte und Gemeinden.“

Das Fördervolumen läge 2018 wieder auf einem außerordentlich hohen Niveau, so Binding. Es wurden mehr als drei Mal so viele Mittel beantragt als zur Verfügung stehen. „Dies zeigt, dass sich unsere Kommunen sehr für ihre städtebauliche Weiterentwicklung engagieren“, so der Heidelberger Abgeordnete.

„Ein Schwerpunkt der Förderung liegt in Heidelberg darin, Flächen und leerstehende Immobilien umzunutzen, zu modernisieren und zu aktivieren, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen“. In Ilvesheim im Rhein-Neckar-Kreis werden 500.000 Euro drauf verwendet in der Feudenheimer Straße Erneuerungsmaßnahme voranzutreiben. „Es gilt, die Kommunen bei diesen Herausforderungen eng zu begleiten. Nur so können Quartiere mit bezahlbarem Wohnraum entstehen, die den Anforderungen der Zukunft gewachsen sind.“

Die städtebauliche Förderung wird vom Bund mit rund einer Milliarde Euro finanziert. Mit dem Städtebauförderprogramm können die Kommunen auf neue Herausforderungen wie die Anforderungen an die energetische Modernisierung von Gebäuden oder den Mangel an Wohnraum flexibel reagieren. „Jeder Euro, der in die Städtebauförderung fließt, stößt im Durchschnitt bis zu acht Euro an öffentlichen und privaten Folgeinvestitionen an“, so Binding. Zudem würden damit zahlreiche Arbeitsplätze im Baugewerbe, im Dienstleistungsbereich und anderen, vorgelagerten Wirtschaftszweigen gesichert.

Ladenburg – Neujahrsempfang des SPD-Kreisverbandes Rhein-Neckar

Der Domhof war gut gefüllt, denn die SPD Rhein-Neckar hatte nach Ladenburg eingeladen. Kreisvorsitzender Thomas Funk begrüßte fast 200 Gäste aus der Region. Lothar Binding ebenso, wie Bürgermeister Stefan Schmutz, Daniel Born, MdL und Gerhard Kleinböck, MdL. Mit den 2019 stattfindenden Kommunalwahlen im Blick war als Gastrednerin die Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck aus Ludwigshafen eingeladen. Sie hielt eine beeindruckende Rede und führte aus, wie erfolgreiche SPD-Politik in der Kommune funktionieren kann.

Binding besucht die Sprach-Kita „Schatzkiste“

Die Kita Schatzkiste bietet Platz für 22 Kinder ab 3 Jahren und hat ein besonderes Zusatzangebot: Sprachförderung und Heilpädagogik. Anfang 2017 wurde die zweite Förderwelle des Bundesprogramms gestartet: „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“, ein Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Lothar Binding wollte wissen, ob die Bundesgelder auch „gut angelegt“ sind.

„Hier zeigt sich, dass die Mittel des Bundesprogramms Sprach-Kitas vor Ort ankommen und mehr Chancengleichheit für benachteiligte Kinder schaffen“, freut sich der finanzpolitische Sprecher der SPD bei seinem Besuch. Teilnehmende Kitas erhalten eine zusätzliche halbe Stelle für eine Sprach-Fachkraft, so hat auch die Ev. Kirche als Trägerin eine Logopädin als zusätzliche Fachkraft im Projekt für die Schatzkiste eingestellt. Der Träger setzt neben der Förderung durch den Bund zwischen 10.000 und 15.000 € pro Jahr zusätzlich ein. (mehr …)

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