Kampagne #HDforEurope

Gemeinsam für die Europawahl mobilisieren

Die drei Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Heidelberg/Weinheim sind der festen Überzeugung, dass die Europäische Union Garant ist für Frieden, Freiheit und Wohlstand in Europa, auch wenn jede der Parteien (CDU, SPD, GRÜNE) unterschiedliche Ideen und Vorschläge zur Verbesserung hat. Die Politiker setzen sich daher gemeinsam für die europäische Demokratie ein und werben dafür, dass sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger Heidelbergs an der Europawahl beteiligen. Bei der vergangenen Wahl beteiligten sich in Heidelberg nur knapp die Hälfte aller Wahlberechtigten (2009: 51,4 % und 2014: 54,8 %). Damit liegt Heidelberg zwar leicht über dem Landes- und Bundesdurchschnitt (2014: Land 52,1 % und Bund: 48,1 %), aber ist nicht an der Spitze.

Das Ziel der Aktion ist: Heidelberg wird die Stadt mit der höchsten Wahlbeteiligung unter allen 44 Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg.

www.HDforEurope.de

RNZ Beitrag vom 21.5.2019:

 

rnz21.5.19

Praktikumsbericht Lena Trumpfheller | 18. März – 12. April 2019

In den letzten vier Wochen durfte ich Lothar und sein tolles Team im Bundestag begleiten – eine Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin! Ich hatte das große Glück, dass drei meiner vier Praktikumswochen Sitzungswochen im Bundestag waren. Somit hatte ich die Möglichkeit, Lothar mehrmals in Sitzungen der AG Finanzen, dem Finanzausschuss, bei Podiumsdiskussionen und Debattenbeiträgen im Plenum in Aktion zu erleben.

Besonders spannend an einem Praktikum bei Lothar sind die vielen Rollen, die er im Bundestag einnimmt: Abgeordneter für den Wahlkreis Heidelberg/Weinheim, Finanzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Bundesvorsitzender der AG SPD plus und noch einige mehr. Praktikanten bei SPD-Abgeordneten haben zusätzlich die Möglichkeit, am Praktikant*innen-Programm der Fraktion teilzunehmen, wodurch man nicht nur andere Praktikantinnen und Praktikanten kennen lernt, sondern auch spannende Vorträge zu Themen hört, mit denen man sonst eher nicht in Kontakt gekommen wäre.

Das Praktikum war außerordentlich vielseitig und hat mir detaillierte Einblicke in die Arbeitsabläufe eines Abgeordneten und die Strukturen des Bundestags ermöglicht. Für Lothar war es selbstverständlich, dass ich ihn (sofern möglich) zu allen Terminen und Veranstaltungen begleiten durfte – ob mit Botschaftern, Interessensvertretern oder anderen Politikern. Während oder auch nach Terminen, bei denen es häufig um komplexe steuer- und finanzpolitische Themen ging, nahm Lothar sich die Zeit, diese auf eine verständliche und anschauliche Art und Weise für mich herunterzubrechen. Selbst während der Sitzung des Finanzausschusses kam Lothar auf die Gästetribüne, um mir die Struktur des Ausschusses zu erklären.

Neben dem Besuch von Veranstaltungen, Gesprächen und Sitzungen wurde ich von Beginn an in das Team eingebunden. Durch die Beantwortung von Bürgerbriefen zu verschiedensten Themen konnte ich neben Einblicken in Lothars Fachgebiete auch in andere politische Themenbereiche tiefer eintauchen. Bei Fragen hatten alle MitarbeiterInnen jederzeit ein offenes Ohr und die Arbeitsatmosphäre war auch nach drei Sitzungswochen sehr angenehm.

Die Art und Weise wie Lothar als Abgeordneter arbeitet – authentisch, mit beeindruckendem Fachwissen und voller Leidenschaft – ist wirklich bewundernswert. Alles in Allem hat das Praktikum meine Erwartungen weit übertroffen und ich hätte mir keinen tolleren Abgeordneten samt Büro für mein Praktikum wünschen können.

Abschließend ein großes Dankeschön an Lothar und das gesamte Büro – für die tolle Zeit und die Einblicke, die Ihr mir ermöglicht habt.

Tabakwerbung verbieten – jetzt!

Zur aktuellen Diskussion über ein Außenwerbeverbot für Tabakprodukte erklären die SPD-Bundestagsabgeordneten Rainer Spiering, landwirtschaftspolitischer Sprecher, Lothar Binding, finanzpolitischer Sprecher, und Dirk Heidenblut, drogenpolitischer Sprecher:

„Tabakwerbung an Plakatwänden und im Kino gehört ebenso wie die kostenlose Abgabe von Zigaretten bei Promotionaktionen schleunigst verboten, wie es schon jetzt in Funk und Fernsehen der Fall ist. Uns zuständige Fachpolitiker eint der Wille, dass wir nach Jahrzehnten der Tatenlosigkeit endlich vorankommen.“

Dazu ergänzt der SPD-Abgeordnete Rainer Spiering: „Leider scheiterte ein Entwurf aus dem Landwirtschaftsministerium kurz vor dem Ende der letzten Legislaturperiode am Widerstand der damaligen Fraktionsspitze der Union. Wir wollen das Heft des Handels aufnehmen und endlich etwas erreichen, denn gerade Kinder und Jugendliche sind besonders für Tabakwerbung empfänglich. Alle anderen EU-Länder sind uns hier einen Schritt voraus. Nachdem unsere Nachbarländer gehandelt haben, sollte der Bundestag nachziehen.“

„Auch die Tabakrahmenkonvention der Weltgesundheitsorganisation von 2005 verpflichtet die Vertragsstaaten, ein umfassendes Tabakwerbeverbot zu verhängen. Es ist beschämend, dass die Bundesrepublik Deutschland die Konvention bislang noch nicht vollständig umgesetzt hat. Bereits die erste Zigarette ist stark gesundheitsgefährdend. Mehr als 120.000 Menschen in Deutschland sterben Jahr für Jahr an den Folgen des Rauchens. So geht es nicht mehr weiter“, so der Bundestagsabgeordnete Lothar Binding weiter.

Der Abgeordnete Dirk Heidenblut schließt ab: „Das Deutsche Krebsforschungszentrum schätzt, dass rund 20 Prozent aller Krebsfälle durch das Rauchen verursacht werden. Laut Robert Koch-Institut ist bei etwa 90 Prozent der männlichen und 60 Prozent der weiblichen Lungenkrebserkrankten das Rauchen die Krankheitsursache. Das Rauchen ist aber auch ein bedeutender Risikofaktor für andere Krebsarten wie Kehlkopfkrebs oder Leukämie. Auch das Risiko für Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht sich durch Tabakkonsum.“

 

Lothar Binding besucht Kindertagesstätte Kunterbunt in Laudenbach

Eine Abordnung der SPD-Laudenbach besuchte gemeinsam mit MdB Lothar Binding die Kindertagesstätte Kunterbunt, um sich über den im September 2018 eröffneten Anbau und die aktuelle Situation der Einrichtung einen Überblick zu verschaffen.

Die Leiterin der kommunalen Kindertagestätte Bianka Drexler begrüßte alle Gäste und bot eine Führung, wie man sie im Rahmen eines Elterngesprächs macht, um allen einen möglichst genauen Einblick über die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher und den täglichen Ablauf mit den Krippen- und Kindergartenkindern zu geben.

Mit mittlerweile 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die überwiegend in Vollzeit arbeiten sei die Einrichtung gut aufgestellt. Hierfür ist Frau Drexler der Kommunalpolitik sehr dankbar, denn diese zeige häufig Flexibilität bei der Einstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Qualifizierte Kräfte zu finden, sei nicht immer ganz leicht. Unter anderem scheitere es oft am Mangel an Spezialisierung.

Auf Nachfrage nach der Meinung der Beschäftigten der Einrichtung zum kürzlich von der SPD auf den Weg gebrachten „Gute-Kita-Gesetz“ und dem Volksbegehren nach Gebührenfreiheit, teilte Frau Drexler mit, dass sie diese Themen in einem der nächsten pädagogischen Tage mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erörtern wird. Grundsätzlich sei das Kollegium aber sehr zufrieden mit der Situation in Laudenbach.

Der SPD-Ortsverein übergab zum Abschluss einige Kisten mit frischen Äpfeln für die Kinder und kleine Schachteln Pralinen für das Kollegium  und bedankte sich für die tollen Einblicke in die Einrichtung und die hier geleistete erzieherische Arbeit.