Meine Themen

Nicht jeder Abgeordnete kann sich in alle Themengebiete so detailliert einarbeiten, dass er in jedem Thema Spezialist ist. Deswegen organisieren sich die Fraktionen und Abgeordneten untereinander. Auf den nächsten Seiten können Sie sich über meine Arbeitsschwerpunkte informieren.

Mein wichtigstes Themen ist die Finanzpolitik: Verglichen mit seinen europäischen Nachbarn ist Deutschland wirtschaftlich gut aufgestellt – im Durchschnitt. Umso erschreckender ist es, dass nur 0,1 % aller Menschen in Deutschland mehr als ein Viertel des gesamten Vermögens ihr Eigen nennen und dass das Einkommen im Durchschnitt bei unter 30.000 Euro im Jahr (!) liegt, aber Spitzeneinkommen bei über 40.000 pro Tag (!). Hier will die SPD die Möglichkeit schaffen, alle nach ihren Kräften an den gesellschaftlichen Aufgaben zu beteiligen. Deshalb ist es einerseits wichtig Steuerbetrug und Steuergestaltung zu bekämpfen und den Betrügern keine Chance zu geben. Andererseits müssen starke Schulten im Steuersystem mehr tragen als schwache. Es ist klug gelegentlich nicht zu fragen, wie viel jemand an die Gemeinschaft abgibt. Oft hilft die Frage, was dem Einzelnen bleibt, um sich der Idee einer gerechteren Gesellschaft zu nähern.

Weitere wichtige Themen sind der Nichtraucherschutz sowie Europa & die Welt.

Oftmals erhalte ich auch Anfragen zu verschiedenen Themen über die Plattform Abgeordnetenwatch. Dort finden Sie natürlich auch meine entsprechenden Antworten dazu.

Steuer kann tödlich sein?

Steuer kann tödlich sein?

Lobbyismus existiert in vielfältigen Formen: fachlich informativ, hilfreich, dialogisch, aufdringlich, dezent, schmuddelig, garniert mit Geschenken, unanständig, egoistisch, entlang der Wahrheit oder gestützt auf Lügengeschichten… als Politiker:in erlebt man viel...

Kinderbonus wird ab diesem Monat ausgezahlt

Es geht los - der Kinderbonus wird ab diesem Monat ausgezahlt. Vielleicht erinnert Ihr Euch: Schon im vergangenen Jahr erhielten Familien eine Einmalzahlung für jedes Kind. Was 2020 geholfen hat, hilft sicherlich auch im zweiten Pandemie-Jahr: Also haben wir uns dafür...

Der Staat ist keine schwäbische Hausfrau

Schulden haben kein gutes Image. Der Begriff „Schulden“ erinnert an „Schuld“, auch wenn die Bedeutung eine andere ist. Wer sich Geld leiht, geht die Verpflichtung ein, das Geld zurückzu-bezahlen. Diese Verpflichtung ist im Hintergrund präsent. Was ist, wenn man die Schulden irgendwann nicht mehr bezahlen kann? Da ist es doch besser, erst gar keine Schulden zu machen, oder? Wenn man nur so viel ausgibt, wie man hat, geht man kein Risiko ein. So oder so ähnlich denken viele Menschen, nicht nur in Deutschland, über ihre privaten Finanzen. Und was im Privaten gilt, das dürfte doch auch für den Staat gelten, oder nicht? Hier befasse ich mich mit der Antwort auf diese Frage.

Wer zahlt die Krise?

Konjunkturpaket, Novemberhilfen, Überbrückungsgelder - die Maßnahmen zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie kosten viel Geld. Ist das wirklich notwendig? Wer zahlt das alles? Und wie machen das eigentlich andere Länder?   Nichts ist...